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Pferdig-Gericht: Was ist in unserem Essen
Pferdig-Gericht: Was ist in unserem Essen
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11:36 27.02.2013
Quelle: Montage: Pavlenko

Der Grund der ganzen Aufregung ist nicht, dass sich zwischen dem Rindfleisch ein  Hauch Pferdefleisch befindet, sondern, dass die Menschen wissen wollen, was sie essen. Sie möchten selbst entscheiden können, wann sie Pferdefleisch, Rindfleisch, Schweinefleisch oder anderes Fleisch essen.

Verbraucher hat die Macht

Ein anderer Streitpunkt ist, dass die Tiere womöglich nicht alle ordnungsgemäß geschlachtet wurden. Vielleicht, so zumindest heißt es in Medienberichten,  waren einige von ihnen Sportpferde, die um ihre Leistung zu steigern, mit  Medikamenten vollgepumpt wurden. Kann das verantwortet werden? Müssen wir Angst haben, dass auch wir indirekt Medikamente zu uns genommen haben? Und können wir erwarten, dass wir zu niedrigsten Preisen höchste Fleischqualität  bekommen? Wenn wir uns vorstellen, dass ein gutes Stück Rindfleisch etwa 12 bis 20 Euro pro Kilogramm kostet, können wir dann verlangen, dass eine Lasagne für 1,25 Euro hochwertiges Fleisch enthält?
Dann müssen wir uns als Verbraucher doch auch überlegen, ob wir nicht auch mit dafür  verantwortlich sind, dass immer wieder Lebensmittelskandale passieren.

von Claudia Reisinger und Alina Gnau, Klasse: 8G3
Gesamtschule Ebsdorfergrund