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Pferdebesitzer fürchten geplante Steuer
Pferdebesitzer fürchten geplante Steuer
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14:35 08.05.2013

Schüler: Was halten Sie von der Pferdesteuer?
Diana Burk: Die Pferdesteuer ist eine Beleidigung gegen die engagierte Arbeit der gemeinnützigen Reitvereine und Reithöfe in unserer Region. Die Pferdesteuer würde sich als damit auch gegen die Gesundheitsförderung unserer Gesellschaft richten. Es ist eine Luxussteuer, weil die meisten, die Pferde haben, Normalverdiener sind. Reiten ist inzwischen ein Volks- und  Gesundheits-Sport geworden.
Schüler: Was denken Sie, würde die Pferdesteuer für Auslöser haben?
Burk: Ich denke, dass immer weniger Personen reiten und dass es immer weniger Pferde- und Pony-Besitzer geben wird. Dies wird dann zum Verhängnis für Reitstallbesitzer. Wenn der Stallbetreiber jetzt auch noch eine Pferdesteuer abführen soll, die er nicht an seine Kunden weitergeben kann, führt dieses zwangsläufig zu seinem wirtschaftlichen Ruin.
Schüler: Wird etwas gegen die Pferdesteuer unternommen?
Burk: Ja, es gibt Unterschriftensammlungen und Demonstrationen.
Schüler: Wie hoch wird die Pferdesteuer sein?
Burk: Es ist unterschiedlich, aber sie kann bis 750€ pro Pferd/Pony teuer werden."
Schüler: Was denken Sie wird die Zukunft mit der Pferdesteuer bringen?
Burk: Die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes belasten die Pferdebesitzer auch, wenn das Pferd nicht mehr sport- und freizeitgemäß genutzt werden kann. Wenn für diese Gnadenbrottiere jetzt noch Pferdesteuer abzuführen ist, werden künftig nicht nur Hunde, sondern auch Pferde ausgesetzt.

von Aline Rösing, Wollenbergschule Wetter Klasse 8a