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Neue Regeln - neuer Reiz
Neue Regeln - neuer Reiz
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15:35 08.05.2013

Ursprünglich sollten die Regeln ab der Saison 2013/14 eingeführt werden, doch die Uefa verschob die Einführung im März 2010 auf 2015. Durch die Regelung dürfen die Geldausgaben nicht die Einnahmen von Vereinen aus Europa übersteigen. Private Investoren dürfen ein Minus von bis zu 45 Millionen ausgleichen.

 Kann man das FFP umgehen?

Was macht ein Verein wie Paris St. Germain, wenn der Scheich nicht mehr sein Geld in den Verein “pumpen“ kann und somit der Verein hoch in die Schulden kommt, da man die Spielergehälter nicht bezahlen kann?

Muss man dann die Spieler verkaufen?

Ein paar Sicherheitslücken gibt es und die könnten Vereine wie PSG ausnutzen. Z.B. PSG schließt einen Sponsorenvertrag mit einer Firma, die in enger Verbindung mit dem Scheich ist, ab. So kriegt der Verein das Geld indirekt und hat das FFP umgangen, da solch ein Geschäft erlaubt ist. Deswegen fordert DFL-Chef Christian Seifert sehr harte Strafen gegen Verstöße des FFP. “Die Uefa kann massiv Schaden nehmen, wenn ein Klub wie Paris St. Germain damit durchkommt, einen Sponsorenvertrag abzuschließen, der weit mehr Wert ist als die Sponsorenverträge von Barca, ManU und Bayern München zusammen“, so der DFL-Chef.

Durch das FFP will die Uefa erreichen, das Vereine, die nicht Geld von einem Scheich kriegen, mehr Chancen im europäischen Fussball haben. Die Transfer- und Gehaltssummen sollen nicht nur durch Gewaltige Summen bezahlbar sein, die nur durch das Geld von eines reichen Privatmenschen bezahlbar sind. Außerdem sollen Vereine mehr auf ihre Jugend setzen. Wenn man das FFP bricht, können Strafen folgen, wie zB. Ausschluss aus der Champions League/ Euro League

 von Tim Poeck, Klasse 8d, Elisabethschule Marburg