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Neue Erfahrung für Familien und Gäste
Neue Erfahrung für Familien und Gäste
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19:21 21.03.2013
Junge Künstlerin und ihre Sicht auf die Welt. Im Kunstunterricht malte Schülerin Marie Englert dieses Bild. Quelle: Marie Englert
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Marburg

Jede Familie kann sich als Gastfamilie bewerben und sich „frischen Wind“ durch einen jungen Menschen, der offen für ein anderes Land ist, ins Haus holen. Die Formulare dafür gibt es meist auf den Internetseiten der Anbieter, wie AFS und Rotary. Ehrenamtliche Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Gastschüler ihren Familien so zugeteilt werden, dass die Interessen möglichst übereinstimmen.

Kontakt schon vor der Anreise

Schon vor dem Aufenthalt des Gastschülers kann Kontakt aufgenommen werden, um das neue Familienmitglied besser kennen zu lernen. Wenn der ausländische Gast in Deutschland angekommen ist, wird er oder sie von der Gastfamilie in Empfang genommen. In den folgenden Wochen oder Monaten wird darauf geachtet, dass sich der Schüler in seinem neuen Zuhause wohlfühlt und sich gut mit der Familie versteht.

Gastschüler lernen nebenbei deutsche Sprache

Die Gastschüler haben während des Aufenthalts in Deutschland genügend Zeit, die deutsche Sprache zu lernen. Die Gastfamilie ist dabei eine große Hilfe, da in der Familie meist nur Deutsch gesprochen wird. So können sich die Schüler besser in der Gesellschaft verständigen und lernen die Sprache sozusagen nebenbei. Außerdem kommen sie mithilfe ihrer neu erlernten Sprachkenntnisse in der Schule besser zurecht.

Das gemeinsame Leben kann für die Gäste und die Gastfamilien vielfältige Erfahrungen und Anregungen mit sich bringen. Wichtig ist dabei vor allem Offenheit für kulturelle Vielfalt. Ein Erlebnis ist es für beide Seiten in jedem Fall.

von Maike Glöde, Marie Prior, Nicola Gottschalk, und Marie Englert, Klasse BG11F, Adolf-Reichwein-Schule

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