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Interview mit Kim Anne Kalb
Interview mit Kim Anne Kalb
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15:50 10.03.2012

Marburg. Die Stiftung Marburger Mission vermittelt  mit ihrem Programm Paten für behinderte Kinder in einem Heim in Hualien in Taiwan. Das Programm fördert auch den persönlichen Austausch zwischen dem Paten und dem Patenkind, z.B. durch Briefeschreiben, Berichte von den Patenkindern und sogar ein Besuch des Paten bei seinem Patenkind ist möglich.

Lena: Sie arbeiten ja bei der Marburger Mission, wie sieht denn da ein Arbeitstag für sie aus?

Kalb: Meine Aufgabe ist es das Patenschaftsprogramm aufzubauen, also immer für die Fragen der Paten da zu sein und „heartbeat“ bekannt zu machen.

Lena: Waren sie schon oft im Ausland, um Kindern in Heimen zu helfen?

Kalb: Bis jetzt einmal, das war 2010.

Lena: Wie geht es den Kindern in den Heimen denn so?

Kalb: Es geht den Kindern gut. Je nach Ausmaß der Behinderung können sie in die Schule gehen und werden in ihrem Alltag gefördert. Es geht ihnen besser, als wenn sie nicht im Heim wären. Auch erhalten sie Therapien, die sonst nicht möglich wären.

Lena: Was haben sie schon Gutes für Kinder aus dem Ausland getan?

Kalb: Ich bin selber Patin und vermittle Patenschaften.

Lena: Haben sie vor, nochmal ins Ausland zu fahren?

Kalb: Ja, am 10. März zusammen mit Pateneltern.

Lena: Was können Menschen tun, um ihre Organisation zu unterstützen?

Kalb: Eine Patenschaft übernehmen und „heartbeat“ bekannt machen.

Lena: Was würden sie sich für ihre Arbeit noch wünschen?

Kalb: Dass Menschen mit Behinderung genauso wertgeschätzt werden wie andere Menschen auch.

Vielen Dank für das Interview!

von Lena Sauerborn, Klasse 4b, Brüder-Grimm-Schule Marburg