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Führerschein mit 17 – Ein Erfahrungsbericht

Schüler lesen die OP Führerschein mit 17 – Ein Erfahrungsbericht

Welches Kind träumt nicht davon, einmal Auto zu fahren wie Mama und Papa?  Als Jugendlicher kann man es also kaum noch erwarten, den Führerschein zu erwerben. Jedoch dauert es einfach zu lange, bis man 18 Jahre alt ist.

Seit 2005 gibt es nun die Möglichkeit, den Führerschein schon ein Jahr früher, mit 17 Jahren, zu erwerben. Bereits seit dem Jahr 2004 gibt es Modelle für den Führerschein mit 17, oder anders „Das Begleitete Fahren mit 17“ (BF 17). Seine Zustimmung durch den Bundesrat fand die Regelung 2005 und ist seit dem 1. Januar 2011 Teil des Dauerrechts.

Jugendliche und Eltern haben uns von ihren Erfahrungen des Führerscheins mit 17 erzählt. Im Allgemeinen waren die Schilderungen sehr positiv. Auch wenn die Jugendlichen es als etwas umständlich empfinden, auf eine Begleitperson angewiesen zu sein, so sind sie dennoch dankbar dafür, dass jemand Erfahrenes ihre ersten „Schritte“ überwacht. Auch die Eltern empfinden es als sehr positiv, da sie so die Möglichkeit haben, den Fahranfängern ein wenig die Angst zu nehmen, indem sie ihnen, in schwierigen Situationen, helfen können. Ebenfalls sind die Ratschläge, die die Begleitpersonen für die Anfänger parat haben, stets gern gesehen. Sie geben Ihnen Sicherheit, auch wenn die Begleitpersonen es nicht gewohnt sind, mit einem Anfänger mitzufahren und daher teils ein wenig angespannt reagieren. So lassen sich anfängliche Überschätzungen der Fahranfänger besser korrigieren und es kommt so zu weniger Unfällen.

Dennoch sind sich alle einig, dass die Anfänger darauf achten sollten, welche Begleitperson sie neben sich sitzen haben wollen. Denn zu ruhige und gelassene Begleitpersonen können dazu führen, dass die Fahranfänger gefährliche Situationen nicht als solche erkennen und deutlich gemacht bekommen. Schließlich sollen sie lernen, genau solche Situationen richtig einzuschätzen und zu erkennen. Zu hysterische und ängstliche Begleiter jedoch  verursachen eine gewisse Unsicherheit, da sie immer wieder auf alle möglichen Dinge und Fehler hinweisen. Dadurch werden dann unter Umständen mehr Fehler gemacht als ohne die „guten Ratschläge“.

von Laura Koch und Elisa Apel – BG11f, Adolf-Reichwein-Schule

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