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Feier im Kino als Anerkennung

Blickpunkt: Feier im Kino als Anerkennung

So macht Schule Spaß: Morgens mit Popcorn im Kino sitzen, eine Urkunde erhalten und jede Menge Jugendliche und Kinder aus anderen Schulen kennenlernen. Die Abschlussfeier gehört zur Tradition des OP-Projekts.

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Rein ins Geschehen: Kurz vor zehn Uhr herrschte gestern großer Andrang im Cineplex.Fotos: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Die Lahntalschüler aus Biedenkopf sowie die Grundschulkinder aus Mengsberg-Momberg hatten die weiteste Anreise. Für die Friedrich-Ebert-Schüler war der Weg zum Cineplex dagegen nur ein Katzensprung. Die Oberhessische Presse hatte wie jedes Jahr zum Abschluss des achtwöchigen Projekts "Schüler lesen die OP" alle teilnehmenden Klassen ins Kino eingeladen. Rund 500 Schüler folgten mit ihren Lehrern der Einladung. Sie hatten also kurz vor den Osterferien einen etwas anderen Schultag als andere Jugendliche und Kinder.

Acht Wochen lang nahmen mehr als 1600 Schüler aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf an der 26. Auflage der Aktion "Schüler lesen die OP" teil. Am Donnerstag gab es im Cineplex die Abschlussveranstaltung mit 500 Schülern: Mit Popcorn und Urkunden stimmten sich die Schüler auf die Osterferien ein.

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Im Kino bedankten sich die OP-Redakteurinnen Marie Schulz und Anna Ntemiris, die in den acht vergangenen Wochen zahlreiche Klassen besucht haben, bei den Teilnehmern der Aktion. Die Vertreter der Kooperationspartner, Karin Brahms, Kommunikationsbeauftragte der Stadtwerke Marburg, sowie Patrick Bamberger von der Marketingabteilung der Sparkasse Marburg-Biedenkopf und Mirjam Wege vom Staatlichen Schulamt, übergaben den Klassensprechern Urkunden, die diese dann an ihre Mitschüler verteilten. Die Urkunden für die Teilnahme an dem Projekt sind eine kleine Anerkennung und natürlich eine schöne Erinnerung. Ein Andenken an die Aktion sind auch die Fotos auf dieser Seite, die OP-Bildredakteurin Nadine Weigel schoss. Sie griff nicht nur zu Fotoapparat und Videokamera, sondern auch zum Mikrofon, um die - sehr unterschiedlich großen - Klassensprecher für die Gruppenfotos mit klaren Anweisungen ins rechte Licht zu rücken.

Dann schauten sich die Schüler - je nach Altersstufe - die Filme "Liverpooal Goalie" oder "Russendisko" an. Die Zuschauer des Films "Russendisko" erlebten eine exklusive Vorpremiere. Denn eigentlich startete der Film erst gestern Abend in den deutschen Kinos.

Die 26. Auflage des Projekts "Schüler lesen die OP" hatte insgesamt mehr als 1600 Teilnehmer. Bis zu acht Wochen erhielt jeder Schüler täglich ein eigenes Zeitungsexemplar im Unterricht. Viele nutzten auch die Möglichkeit, Artikel für die Print- und Onlineausgabe der OP zu schreiben und die Druckerei zu besichtigen.

Eine Mutter berichtete der Redaktion: Ihr Kind habe erstmals Freude am Lesen gezeigt, Lesegewohnheiten entwickelt und der Familie täglich mit Stolz ausgeschnittene Berichte aus der OP präsentiert. Diese Leseförderung ist auch im Sinne des Projekts.

von Anna Ntemiris

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