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Der Menschenfischer ist müde
Der Menschenfischer ist müde
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15:42 08.05.2013
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Für Benedikt XVI. ist es ein ganz normaler Arbeitstag. Er beginnt den Tag wie immer in aller Früh, steht kurz vor sechs Uhr auf. Erledigt das, was im dicht gestaffelten Arbeitstag liegenbleibt, spricht ein kurzes Gebet, zieht sein Gewand an und geht anschließend in die Privatkapelle. Alles wie gewohnt, nur dass es heute das letzte Mal ist. Alle Sachen sind gepackt. Bis 19.59 Uhr kann der Papst noch tiefgreifende Entscheidungen treffen. Und dann ist es soweit: Er muss seinen Fischerring abstreifen. Der Fischerring ist ein goldener Ring, den er am rechten Ringfinger trägt. Der Ring ist ein Zeichen für den Papst. Denn der Papst soll ein Menschenfischer sein, der die Menschen dem katholischen Glauben zuführen soll. Ein Papst bekommt diesen Ring, wenn er zum Papst ernannt wird.

 Sein letzter Wunsch ist, dass ein jeder von uns die Freude spürt, Christ zu sein und von Gott geliebt zu sein, der uns seinen Sohn geschenkt hat.

von Sarah Bobenau, Klasse 4b, GS Lohra

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