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Schüler lesen die OP 2018 Warum wie viele Menschen fasten
Mehr OP extra Schüler lesen die OP 2018 Warum wie viele Menschen fasten
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16:54 16.04.2018
Der ehemalige Dompropst Günter Berghaus zeichnet im Dom in Essen ein Aschekreuz auf die Stirn einer Frau. Mit dem Aschermittwoch beginnt für die Christen die Fastenzeit. Quelle: Caroline Seidel
Marburg

Die Fastenzeit ist eine Zeit, in der man von bestimmten Dingen Abstand nimmt, die sonst im Alltag überhand nehmen. Die meisten Leute verzichten auf ungesundes Essen wie Fast Food oder Süßigkeiten.

Viele andere verzichten auf elektronische Geräte wie den Fernseher, das Smartphone, den Laptop oder Konsolen. Die Fastenzeit kann man aber auch nutzen, um eine Sucht zu bekämpfen, deshalb versuchen viele die Enthaltung von Alkohol oder Zigaretten.

Einige wissen nicht, wie die Fastenzeit, auch Passionszeit genannt, entstanden ist. Im Christentum dient die Fastenzeit als Vorbereitung auf Ostern und erinnert an Jesus, der 40 Tage durch die Wüste lief. In dieser Zeit fastete er, das bedeutete er aß und trank kaum etwas.

Viele Mönche taten ihm dies gleich und gingen ebenfalls in die Wüste um zu fasten. Heute wird das Fasten nicht mehr so gelebt wie damals. Diese 40 Tage sind heute die Zeit nach der Karnevalszeit und vor dem Osterfest (Aschermittwoch bis Karsamstag). In allen Religionen wird gefastet, aber auch Leute, die keiner Religion angehören, fasten. In anderen Religionen fastet man natürlich aus anderen Gründen, denn nur die Christen glauben an Jesus.

Wir haben zum Thema Fasten eine Umfrage in der Marburger Innenstadt gemacht. Bei dieser Umfrage haben wir 50 Passanten befragt. 19 Personen (38 Prozent) haben gefastet, 31 Personen (62 Prozent) nicht gefastet. Von den 19 Personen die fasten, haben 8 Personen (42 Prozent) aus religiösen Gründen gefastet.

Weitere 8 Personen (42 Prozent) haben gefastet, um gesünder zu leben. Zwei Personen (12 Prozent) haben gefastet, um ihre Sucht los zu werden und eine Person (4 Prozent) aus anderen Gründen gefastet.

Durch die Umfrage ist klar geworden, dass immer weniger Menschen fasten und wenn, dann nicht aus religiösen Gründen, sondern um gesünder zu leben oder eine Sucht loszuwerden.

von Rebecca May und Clara Huppert, Klasse 8d der Elisabethschule Marburg