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Schüler lesen die OP 2018 Schüler der HBOS im Praktikum
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13:51 11.04.2018
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Dautphetal

Hier lernen wir verschiedene Arbeitsbereiche kennen und können schon mal überlegen, was für uns nach der Schule einmal interessant sein könnte.

Viele von uns gehen nach dem Ende ihrer Schulzeit in eine Werkstatt für behinderte Menschen, die besondere Unterstützung und eine gewisse Absicherung bietet.

So machen wir unser erstes Praktikum auch alle zunächst in den Hinterländer Werkstätten in Dautphe. Einige von uns schnuppern aber auch in ganz andere Arbeitsfelder hinein und bekommen vielleicht einen Einblick in den ersten Arbeitsmarkt.

Praktika in Dautphetal, Marburg und Bad Laasphe

Außerdem gibt es noch Einrichtungen wie Kehna oder Friedelhausen. Das sind auch Werkstätten, aber mit einem anderen Konzept. Hier gibt es viele landwirtschaftliche Tätigkeiten, gemeinschaftliches Zusammenleben auf den Höfen, handwerkliche Arbeiten wie Filzen, Weben oder die Arbeit in der Kaffeerösterei.

In diesem Jahr arbeiten vier von uns in den Hinterländer Werkstätten, zwei in den Lahnwerkstätten in Marburg-Wehrda und Lea außerdem noch in einer Buchhandlung in Bad Laasphe.

Lea in der Buchhandlung. Quelle: Privatfoto

Sie erzählt: „Ich habe hier viele Bücher angesehen und ein bisschen gelesen. Meiner Chefin habe ich geholfen, die neuen Bücher einzusortieren und zu etikettieren. Wenn ich in den Hinterländer Werkstätten in der Küche bin, bin ich zuständig für den Verkauf von Süßigkeiten in der Pause.“

Jonas im Bistro. Quelle: Privatfoto

Jonas war im Bistro in den Lahnwerkstätten eingesetzt: „Mir hat das Abräumen der Tabletts und das Putzen der Großküche viel Spaß gemacht. Wir haben dazu eine Gießkanne mit Wasser und Schaum benutzt, den Boden begossen und dann mit dem Schrubber alles gut sauber gemacht.“

Josi bei der Arbeit. Privatfoto

Josephine war zum ersten Mal dabei und fand es toll, dass alle so nett zu ihr waren. Sie hat prima gearbeitet und sogar in den Pausen noch eine alte Freundin wieder getroffen.

Taha steckt Rohrhalter. Quelle: Taha steckt Rohrhalter. Privatfoto

Taha erzählt: „Für mich war es toll, dass ich auch mal Holzscheite spalten durfte. Meistens habe ich Rohrhalter gesteckt. Blöd war, dass man beim Holz ganz gut aufpassen musste, sonst gab es Splitter!“

von Taha Emül, Josephine Denk, Lea Post, Jonas Kombächer und Claudia Sprenger, Hilda-Heinemann-Schule Dautphetal

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