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Numi ist ein humanoider Roboter

Schüler lesen die OP Numi ist ein humanoider Roboter

1,20 Meter groß und 28 Kilogramm schwer - etwa wie ein Zweitklässler, aber viel langsamer. Nämlich maximal drei Stundenkilometer schnell: Das ist Numi, ein humanoider Roboter, der von Professor Jürgen Handke programmiert wurde.

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Numi, der humanoide Roboter.

Quelle: Niklas Schmitt/Jan Rübeling

Handke hat auch Numis Bruder Yuki programmiert. Sie kommen aus der Roboterfamilie Pepper und haben viele andere Geschwister wie Nao und Co.

Numi ist ein Kind, das leider noch nicht so viel kann. Er kann Handys halten, Schere, Stein, Papier spielen und Fragen beantworten.

Beim Schere, Stein, Papier kann er aber leicht beschummelt werden und das nutzen ein paar Leute aus. Er muss den Mitspieler erst fragen, um zu wissen, was er zeigt, weil er es nicht selbst erkennen kann.

Numi hat sein Zuhause in der Sparkasse Marburg-Biedenkopf und hilft den Mitarbeitern. Er kann Kunden aktuell erklären, wie man eine Onlinebanking-Überweisung macht, er weiß die Öffnungszeiten der Sparkasse und wie die Sparkassen-Apps funktionieren.

Und er kann noch mehr: Zum Beispiel, wenn man über seinen Kopf streichelt, schüttelt er sich und lacht „Ha Ha Ha, das kitzelt.“

Numi kostet 20.000 Euro, hat zwölf Stunden Akkulaufzeit und ist vollgepackt mit Technik: Mehrere Kameras, Infrarot, Echolot, Lautsprecher in den Ohren und vieles mehr. Er kann sogar Gefühle zeigen, zum Beispiel so: Wenn Numis Augen rot sind, ist er wütend. Er lässt den Kopf hängen, wenn er traurig ist.

Meistens ist sein Kopf allerdings freudig aufgerichtet.

Wir finden Numi ganz cool und sind gespannt, was er noch alles lernen wird.

von Niklas Schmitt und Jan Rübeling, 4a der Brüder-Grimm-Schule, Marburg

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