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Mehr Herzinfarkte durch Zeitumstellung

Schüler lesen die OP Mehr Herzinfarkte durch Zeitumstellung

Seit 1980 stellen wir jedes halbe Jahr die Uhren eine Stunde um, zuletzt vor wenigen Tagen – seit Sonntag gilt die Sommerzeit, es ist eine Stunde länger hell. Jedes Jahr werden Forderungen zur Abschaffung der Umstellung laut.

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Viele Menschen und Tiere leiden unter der Zeitumstellung. Wird sie jetzt abgeschafft? Archivfoto 

Quelle: Archiv

Marburg. Der Grundgedanke, Energie zu sparen, hat sich nicht als richtig erwiesen. Vielmehr spart man in den Abenden der Sommerzeit Licht beziehungsweise Strom, dafür heizt man am Morgen mehr. Dies haben laut Medienberichten auch kalifornische Wissenschaftler festgestellt. Sie stellten die Uhr drei Jahre im US-Staat Indiana um und es ergab sich ein um bis zu vier Prozent gestiegener Energieverbrauch.

Sie wollten sich aber auch den anderen Ländern mit der Zeitumstellung anpassen, da mehrere Länder vor Deutschland schon die Uhren umgestellt haben. Die Zeitumstellung ist aus medizinischer Sicht auch nicht förderlich, da der Rhythmus des Menschen unterbrochen wird. Daher kommt es häufiger zu Herzinfarkten und Schlafstörungen, welche wiederum vermehrt zu Verkehrsunfällen führen.

Tiere leiden auch unter der Zeitumstellung, kommen damit insgesamt nicht zurecht. Zum Beispiel geben Kühe weniger Milch. Aber warum wird die Zeitumstellung nicht abgeschafft? Kürzlich beriet sich das Europäische Parlament über die Zeitumstellung, die Mehrheit war für eine Abschaffung. Aber für eine Abschaffung müssten alle Argumente noch einmal gesammelt,erneut diskutiert und beraten werden.

von Clara-Marie Baumgarten,
 8c der Elisabethschule Marburg

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