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Schüler lesen die OP 2018 Ein guter Abschluss der Maze-Runner-Reihe
Mehr OP extra Schüler lesen die OP 2018 Ein guter Abschluss der Maze-Runner-Reihe
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16:29 16.04.2018

Der 26-jährige Hauptdarsteller soll im Frühjahr 2017 einen schweren Sturz von einem Fahrzeug in Bewegung erlitten haben, genaue Angaben wurden aber nicht gemacht. Da der Hauptdarsteller mittlerweile wieder bei bester Gesundheit ist, konnten die Dreharbeiten mit einjähriger Verspätung endlich beendet werden.

Obwohl der erste Film der beeindruckendste war, bringt der neue Film, nach dem etwas schwächelndem zweiten Teil, wieder mehr Schwung in die Reihe. Die Maze-Runner-Filme gehören zum Mystery-Actiongenre und basieren auf den gleichnamigen Romanen. Die Dreharbeiten der drei Filme liefen unter der Leitung des Regisseurs Wes Ball. Maze Runner gibt, nach den vielen abgebrochenen Franchise-Filmen der letzten Jahre, wie Tintenherz, Eragon oder Percy Jackson, dem Teen-Fantasy-Genre neue Hoffnung. Nach vielen abgebrochenen oder gar nicht erst angefangenen Filmen, ist das Finale einer Franchise-Filmreihe eine nette Abwechslung.

Nachdem die Auserwählten von ihrer Freundin Teresa (Kaya Scodelario) an die Organisation WCKD verraten wurden, sind viele von ihnen gefangen genommen worden. Die anderen werden von WCKDs Sicherheitschef Janson (Aiden Gillen) gejagt, da die Organisation das Blut der Auserwählten will, welches ein Gegenmittel für das Brandvirus ist, welches beinahe die gesamte Welt infiziert hat.

Der Anfang des Filmes knüpft ohne Rückblende oder Ähnliches direkt an die Ereignisse des Vorgängers an. Der Film startet mit einer Actionsequenz, die auch „Mad Max- Furry Road“ stammen könnte. Thomas (Dynan O`Brien), Nwet (Thomas Brodie-Sangster) und einige andere der Auserwählten versuchen ihren Freund Minho (King Hong Lee) zu befreien. Dieses Ziel führt sie in die letzte Stadt der Menschen und damit auch in das Hauptquartier von WCKD. Dort angekommen stoßen sie auf Probleme und treffen einen alten Bekannten.

Maze Runner trumpft mit einer Mischung aus Action, Apokalypse, Emotionen und teils sehr unerwarteten Szenen auf. Ist zum Beispiel zu Beginn des Filmes sehr viel Action und wenig Story vorhanden, so konzentriert sich die zweite Hälfte des Filmes doch eher darauf die wirkliche Handlung und die Emotionen der Geschichte zu offenbaren. 

Fazit: „Maze Runner - Die Auserwählten in der Todeszone“ ist ein sehr guter Abschluss der Franchise-Reihe mit geballter Action, welche aber nicht an die erzählerische Finesse des ersten Teils  herankommt.

von Maximilian Feisel, Klasse CT11 der Adolf-Reichwein-Schule