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Schüler lesen die OP 2018 Die Geschichte des Dopings bei Olympia
Mehr OP extra Schüler lesen die OP 2018 Die Geschichte des Dopings bei Olympia
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17:10 16.04.2018
Ein russischer Athlet trägt den Schriftzug des Teams "Olympische Athleten aus Russland" (OAR) auf dem Rücken im Spiel gegen die USA. Quelle: Carl Sandin
Marburg

Der erste und bisher einzige Todesfall ereignete sich 1960 in Rom, als der dänische Radsportler Krud Enemark Jensen von seinem Fahrrad fiel und später starb. Die spätere Autopsie ergab, dass er mit Amphetaminen gedopt gewesen war. Aufgrund dieser Vorfälle führten mehrere Sportvereine Mitte der 1960er Jahre Dopingtests durch.

Der erste positiv getestete Athlet war der Schwede Hans-Gunnar Liljenwall, der wegen Alkohol seine Bronzemedaille im Fünfkampf zurückgeben musste. Seither wurden dutzende Athleten positiv getestet und darunter auch einige Medaillengewinner. Trotzdem nehmen noch viele Athleten Doping zu sich, nur um besser zu sein als die anderen und der Nachteil der Dopingmittel ist, das die Dopingmittel die Gesundheit gefährden.

Ende der 1990er Jahre organisierte sich der IOC (Internationales Olympisches Komitee) besser und ab 2000 führte die WADA (Welt-Anti-Doping-Agentur) strengere Kontrollen durch, sodass mehr Athleten des Dopingmissbrauchs überführt werden konnten. 2014 deckten Journalisten erstmals in Russland ein System des Staatsdoping auf. Es wurde daraufhin ein Ermittler eingesetzt, sein Name war Richard McLaren.

Am 18 Juli. 2016 bestätigt McLaren den Verdacht des Dopingmissbrauchs in Russland, aber es durften trotzdem 271 von 389 russische Athleten bei den Olympischen Spielen antreten.

von Fabian Mankel und Marcel Metz, Klasse 8b der Elisabethschule Marburg