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Schüler lesen die OP 2016 Sind Beschneiungsanlagen die Zukunft?
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15:53 29.04.2016
Mit Schneekanonen werden die Pisten mit Kunstschnee präpariert. Quelle: Archivfoto
Marburg

Als Skifahrer selbst macht es schon einen großen Unterschied, ob man auf natürlichem oder auf Kunstschnee fährt. Die Beschneiungsanlagen sind zwar umweltschädlich, aber wenn man gerne Ski fahren möchte muss man diese immer häufiger in Kauf nehmen.

Die Meinungen der Anwohner in den Skigebieten zu diesen Anlagen sind gespalten: Die einen sagen, es sei störend, wenn die ganze Nacht über die Schneekanonen brummen. Die anderen sagen, es sei wichtig zu beschneien, damit  immer genug Schnee liegt, mit dem man viele Touristen anlocken und halten kann.

Viele Bewohner der Skigebiete leben ausschließlich von dem Tourismus und wollen daher den Besuchern ein spektakuläres Skifahren ermöglichen. Die Naturschützer finden die künstliche Beschneiung überhaupt nicht gut, da es die Pflanzendecke schädigt und der getaute Schnee den Boden aufweicht. Außerdem sei es für viele Tiere zu laut wenn die Maschinen laufen.

Schneekanonen produzieren viele kleine Schneeflocken

Eine Schneekanone sieht auf den ersten Blick aus wie ein Riesen-Ventilator. Damit sie Schnee produzieren kann, benötigt sie viel kaltes Wasser, Strom, hohen Druck und natürlich niedrige Temperaturen. Das eiskalte Wasser und der Strom werden durch dicke Schläuche und Kabel geleitet und die Maschine stößt einzelne Wassertröpfchen aus, die sich, wenn es kalt genug ist, dann zu kleinen Schneeflocken beziehungsweise Kristallen verwandeln.

Jedoch ist das künstlich Schnee produzieren sehr umstritten, da es so viel Wasser und Energie verbraucht. Es ist sehr umweltschädlich und kostspielig. Heutzutage gibt es immer weniger natürlichen Schnee durch die Klimaerwärmung. Ich persönlich möchte ungern auf Skifahren verzichten, nur weil nicht genug natürlicher Schnee liegt. Also muss ich mit Beschneiungsanlagen leben.

von Marie Ramlow, Klasse 8b, Elisabethschule Marburg