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Wir vergessen zu schnell

Gymnasium Philippinum Marburg Wir vergessen zu schnell

Erinnern Sie sich noch an das Erdbeben vor einem halben Jahr auf den Philippinen? Oder an das vor einem Jahr im chinesischen Sichuan?

Marburg. Vor einiger Zeit wären Ihnen diese Ereignisse sicherlich noch gut in Erinnerung gewesen. Überall in den Medien wurde viel darüber berichtet, Hilfsorganisationen und private Spendenaktionen wurden gestartet, um den Opfern zu helfen.

Dies war natürlich sehr wichtig und notwendig für die Betroffenen, denn schnelle Hilfe ist ein äußerst entscheidender Faktor bei solchen Katastrophen.

Katastrophen fast vergessen

Doch was geschieht jetzt, ein halbes beziehungsweise ganzes Jahr später? Die Ausmaße der Katastrophen sind fast vergessen. Es scheint kaum mehr Interesse vorhanden zu sein, obwohl immer noch Hilfe benötigt wird.

Denn wer kümmert sich auch noch darum, ob Vermisste wiedergefunden wurden oder um den Wiederaufbau von Städten und Dörfern, wenn in den Medien aufgrund anderer, aktuellerer Ereignisse zunehmend weniger über die Folgen dieser Naturkatastrophen berichtet wird?

Auch im Alltag erfährt man kaum noch etwas über die jetzigen Situationen. Somit verlieren diese Geschehnisse schnell an Interesse und Bedeutung für die Bevölkerung.

Deutsche können sich Ausmaß nicht vorstellen

Hinzu kommt, dass wir Deutschen uns das Ausmaß derartiger Katastrophen oft nur schwer vorstellen können, wenn wir diese selbst nicht erlebt haben. Deshalb denken wir, dass Betroffene ihr Leben bereits wenig später normal weiterführen können. Spenden werden nach einiger Zeit nicht mehr für nötig erachtet, obwohl sie für die Opfer von sehr großer Bedeutung wären.

Es ist menschlich, dass wir vergessen oder nach einiger Zeit das Interesse verlieren, doch etwas mehr Nachhaltigkeit bezüglich solcher Themen wäre unserer Meinung nach angemessen.

von Afra Rahmannejad und Katja Schröder, Klasse 8b, Gymnasium Philippinum Marburg

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