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Letzte Vorentscheidung war ein Familienduell

Küchenstars 2012 Letzte Vorentscheidung war ein Familienduell

Eheleute Kathrin und Sebastian Wenner trafen im dritten Vorentscheid des OP-Kochwettbewerbs auf die Geschwister Matthias und Iris Reuter.

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Kathrin und Sebastian Wenner (links) haben es erst beim zweiten Anlauf in das Finale des OP-Kochwettbewerbs geschafft. Die Geschwister Iris und Matthias Reuter (rechts) haben sich mit einem auf den Punkt gekochten Menü sehr gut geschlagen.

Quelle: Foto: Chrissanthi Nikolakudi

Es war eine klare Entscheidung, die vergangenen Montag in der Küche des Hotel-Restaurants Zur Burgruine Frauenberg getroffen wurde: Das Ehepaar Wenner darf sich mit 53 Punkten Vorsprung zu Recht als Sieger des dritten Vorentscheids im Kochwettbewerb 
der Oberhessischen Presse nennen.

 

Der Sieg hat für die Wenners ein wenig auf sich warten lassen, denn Kathrin und Sebastian Wenner haben sich bereits bei den vergangenen Küchenstars getraut, ein Drei-Gang-Menü für eine dreiköpfige Jury zu kochen, sind aber gegen das eingespielte Team von Claus Waldhüter und Robert Hoecker im Vorentscheid gescheitert. Diesmal dürfen sie sich endlich zu den Finalisten des OP-Kochwettbewerbs zählen – und auf welchen altbekannten Gegener werden sie dort wohl treffen? Natürlich auf Claus Waldhüter und seinen Teamkollegen Robert Hoecker.

Auch die dritten Finalisten 2012 sind Wiederholungstäter im Kochwettbewerb: Die Schwestern Christel Braun und Gerda Vollmer stehen am 15. Mai bereits zum zweiten Mal im Finale im Marburger Esszimmer, dem neuen Restaurant im Konferenzzentrum am Entrée zur Anneliese-Pohl-Allee. Dort wird sich Küchenchef Bernd Siener der sechs Hobbyköche annehmen und zweien von ihnen, gemeinsam mit der Jury, zu den Siegern des diesjährigen Kochwettbewerbs „Küchenstars 2012“ küren.

Lob und Komplimente
Das Geschwisterpaar Iris und Matthias Reuter,  das zum ersten Mal bei den Küchenstars dabei war, hatte stellenweise die Nase vorn: Ihr Hauptgang bekam nicht nur vom Profi und Küchenchef der Burgruine Frauenberg, Henrik Debelius, mehr Punkte aufgrund des Schwierigkeitsgrads, sondern auch von den Jurymitgliedern Rita Vaupel und Dr. Christine Tretow. Die selbstgemachten Nudeln und die Gemüsebeilage, die bei den Wenners fehlten, waren dazu auch noch auf den Punkt gekocht, reichten aber nicht für den endgültigen Sieg. „Wir haben das Menü aufgeteilt und zu Hause, getrennt voneinander, gekocht. Wir hätten es aber zumindest ein Mal zusammen kochen sollen“, sagte Matthias Reuter aus Gießen.

Das Dessert des Siegerpaares Kathrin und Sebastian Wenner bekam von Henrik Debelius besonderes Lob: „Wir haben hier den Gegensatz von Schokolade und Vanille, heiß und kalt und als dritte Komponente noch Früchte. Das ist ein perfektes Dessert!“
Generell war der Betriebswirt für Hotellerie und Küchenmeister der Burgruine Frauenberg, Henrik Debelius, begeistert von der Leistung seiner Schützlinge und bedauerte sogar, dass die vier Talente nicht auf dem Markt als Köche zu haben seien.
Das Kompliment ging von beiden Teams anstandslos zurück: „Die Unterstützung des Chefkochs war phänomenal!“

von Chrissanthi Nikolakudi

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