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Respekt

Standpunkt Respekt

Soll Niederwald einen weitere Kiessee vor seine Haustür bekommen? Diese Frage geht alle Niederwälder Bürgerinnen und Bürger an. Von daher ist es eigentlich naheliegend, im Vorfeld einer solch weitreichenden Entscheidung die Betroffenen direkt zu befragen und sich für die weitere Arbeit einem unbestimmten Mehrheitsvotum zu beugen.

Niederwald. So zu denken ist das eine, so zu handeln aber etwas völlig anderes. Denn ein solches Stück direkter Demokratie zu wagen ist mit reichlich Arbeit und mit einem großen Risiko verbunden.

Unter Zeitdruck müssen Infoblatt und Fragebogen redaktionell und drucktechnisch erzeugt, verteilt und schließlich ausgewertet werden. Dabei riskieren die Initiatoren einen Reinfall, denn die Trägheit der Bürgerschaft hat schon oft genug solchen Fragebogenaktionen einen beschämend niedrigen Rücklauf beschert. Es verdient großen Respekt, wenn Henning Welk und seine Mitstreiter im Wissen um diese Umstände die Aktion im Interesse der Bürgernähe und Bürgerbeteiligung auf sich nehmen.

Es zeigt sich: Hier ist ein Gremium am Werk, das nicht für sich reklamiert, von Amts wegen über die allein selig machenden Weisheiten zu verfügen. Die Niederwälderinnen und Niederwälder können sich jetzt bei ihrem Ortsbeirat bedanken, indem sie zahlreich an der Fragebogenaktion teilnehmen. Jede Stimme für oder gegen einen Ausweitung der Auskiesungsfläche stärkt das Verhandlungsmandat, das der Ortsbeirat zu Beginn des Genehmigungsverfahrens haben wird.

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