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Respekt!

Fukushima-Hilfe Respekt!

Es wäre sicher einfacher gewesen, 33000 Spenden-Euro für notleidende Kinder in Afrika zu sammeln als für Schulkinder aus dem vergleichsweise wohlhabenden Japan.

Marburg. Der Landkreis hat es gemacht, durchaus mit dem Risiko, dass am Ende nicht genug Geld für die Kinder aus der Katastrophenregion Fukushima zusammenkommt. Denn es gab auch kritische Stimmen, die meinten, dass sich Japan wohl selbst helfen könne. Nun, da die Reise gesichert ist, gebührt denen Respekt und Dank, die sich für das Projekt stark gemacht haben: etwa den Künstlern und den vielen, die Geld gespendet haben. Sie geben Hoffnung in einer durch Radioaktivität zerbrochenen Welt. Damit drücken sie auch ein Stück Dankbarkeit und Demut aus: Seien wir froh, dass wir geben können. Etwas ähnliches wie in Fukushima hätte schließlich auch bei uns passieren können.

von Michael Agricola

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