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Einmischung erwünscht

Standpunkt Einmischung erwünscht

Immer wieder mischen sich Theatermacher in gesellschaftspolitische Debatten ein. Es ist eine ihrer Aufgaben. Und oft sind Theatermacher nah am Puls der Zeit.

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Als das Hessische Landestheater vor einem Jahr „Wo geht‘s denn hier zum rechten Rand?“ plante, waren Neonazis in der öffentlichen Wahrnehmung ein Randphänomen, irgendwo weit weg in den neuen Bundesländern.Die Mordserie von Neonazis hat die Marburger Theatermacher ebenso eingeholt wie die aktuelle Marburger Debatte über rechte Burschenschaften und den Marktfrühschoppen. Rassistisches Gedankengut ist weiter verbreitet, als viele denken, sagt das Team und macht das Theater zum Raum für den politischen Diskurs. Das Theater ist eine „moralische Anstalt“ und es ist eine „gesellschaftspolitische Anstalt“. Friedrich Schiller hat dies 1784 gesagt. Bis heute ist dies unbestritten.
Die Einmischung des Theaters in politische Debatten ist notwendig und erwünscht.

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Schauspieler mischen sich ein

Sechs Mitglieder des Hessischen Landestheaters haben gemeinsam ein Stück erarbeitet, das rechtsextreme Tendenzen in unserer Gesellschaft beleuchten will. Sie wollen sich bewusst in den politischen Diskurs einmischen.

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