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Die wahren Probleme der Stadt

Standpunkt Die wahren Probleme der Stadt

Spätestens mit der Erklärung von FDP-Mann Thorsten Sawalies müssen auch bei der Koalition die Warnlampen angegangen sein.

Marburg. Die Art und Weise des Umgangs mit Anträgen und Beiträgen vor allem der Marburger Linken ist keine Privatfehde mit der Konkurrenz auf der linken Seite, sondern für viele Oppositionsabgeordnete schlicht „Arroganz der Macht“.

Eine sachliche Grundlage für eine Einigung gäbe es: etwa die Regelung im Landtag, in dem jede Fraktion einen „Setzpunkt“ hat: einen Tagesordnungspunkt, den sie vorrangig behandelt wissen will. Dann würden Themen wie Wohnungsnot oder Situation in der Oberstadt zeitnah behandelt werden können. Das muss im Interesse aller Fraktionen sein: die wahren Probleme dieser Stadt zu besprechen. Bis dahin ist es aber noch viel Arbeit vor allem für den Mann, der bei heftigen Eskalation am Freitagabend keine Chance hatte, die Diskussion wieder in sachliche Bahnen zu führen: Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Löwer. Ihm fällt die Schlüsselrolle in einem Prozess zu, an dessen Ende eine gegenseitige Verpflichtung zu Fairness und Achtung stehen kann.

von Till Conrad

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