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Demokratisch geht anders.

Standpunkt Demokratisch geht anders.

Das Parlament winkte die umstrittene Stellenteilung im Magistrat mit den Stimmen der Koalition durch - ohne Aussprache.

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Was nun?

Marburg. Das ist erlaubt, strategisch vielleicht sogar gut durchdacht. Aber es offenbart ein seltsames Demokratieverständnis. Alle wussten, dass dieser Beschluss bundesweit einmalig sein wird und dass das Thema auf starkes Interesse der Öffentlichkeit stößt. Seit Monaten streiten die Parteien intern und untereinander darüber, eine Debatte hätte daher auch ins Stadtparlament gehört. Stattdessen diskutierten die gewählten Volksvertreter zunächst über einen überflüssigen, weil bürgerfernen Antrag zum elektronischen Sitzungsdienst für Stadtverordnete. Die Tagesordnung hätte so geändert werden müssen, dass das Top-Thema einen Top-Platz bekommt. Der Umgang mit dem wichtigen Thema war aber ein Armutszeugnis.

von Anna Ntemiris

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