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Zeit zum Handeln

Einwurf Zeit zum Handeln

Steffi Jones hat große Verdienste um den deutschen Frauenfußball - sei es als Spielerin oder als DFB-Sportdirektorin. Das Experiment, die 44-jährige Frankfurterin als Bundestrainerin zu installieren, muss aber spätestens nach dem indiskutablen 2:3 gegen Island als gescheitert betrachtet werden.

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Schlechter Tausch

Marburg. Schon nach dem frühen Aus bei der Europameisterschaft im Viertelfinale gegen Dänemark hätten die Verantwortlichen die Reißleine ziehen sollen. Stattdessen gab der DFB der Novizin, die immerhin Größe zeigte und Fehler einräumte, eine weitere Chance und verlängerte sogar den Vertrag mit ­Jones bis zur Weltmeisterschaft. Jetzt ist aber sogar die Teilnahme an den Titelkämpfen in Gefahr. Und das in einer Gruppe, in der die Nicht-Qualifikation - bei allem Respekt vor Island, Tschechien, Slowenien und den Färöern - nun wirklich ausgeschlossen schien. Schon das 1:0 in Tschechien war glücklich und durch ein Eigentor begünstigt, die Blamage von Wiesbaden offenbarte die ganze Ideen- und Konzeptlosigkeit. Von Taktik keine Spur. Die Zeit zum Handeln ist gekommen - die Jones-Entlassung dürfte die erste unangenehme Aufgabe für den neuen „Super-Minister“ Oliver Bierhoff sein.

von Holger Schmidt

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