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Und wieder geht ein ganz Großer

Einwurf Und wieder geht ein ganz Großer

Ronaldo de Assis Moreira hat seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt. „Und?“, dürfte so mancher nun fragen. Dass ein Fußballer seine Karriere beendet, kommt schließlich alle Tage vor. Stimmt, allerdings ist Ronaldinho (unter diesem Namen ist er dem geneigten Fußballfan eher ein Begriff) nicht irgendwer.

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Olympiamedaillengewinner war er, Weltmeister auch – und Weltfußballer ebenfalls zweimal. Jedoch ist es schon 13 Jahre her, dass jene Trophäe letztmalig an den quirligen Dribbler ging. Ballkünstler wie Zinédine Zidane, Kaká oder Thierry Henry stritten zu dieser Zeit noch um die ­begehrte Krone des Besten ihres Faches. Alle haben ihre Karrieren beendet – der eine früher, der andere später. Seit zehn Jahren stellt sich nur noch die Frage: Ronaldo oder Messi? Messi oder Ronaldo? Wer ist diesmal der Beste? Langweilig!

Ronaldinho dürfte es egal sein. Schon im vergangenen Jahr stellte er fest, dass er mit inzwischen 37 Lenzen zu alt sei für die Ausübung seines Sports. Nachvollziehbar – aber schade. Wen es tröstet: Abschiedsspiele in Brasilien, Europa und Asien stehen auf der Agenda.

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