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Tieferer Tiefpunkt

Einwurf Tieferer Tiefpunkt

An dieser Stelle muss ich Abbitte leisten. Behauptete ich doch in der Samstagausgabe, dass es ab dem Viertelfinale bei der Frauenfußball-EM nur besser werden könne. Dann kam der Sonntagmittag, und ich sah mich eines Besseren belehrt.

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Marburg. Was die DFB-Auswahl gegen Dänemark ablieferte, lässt sich in einem Wort zusammenfassen: unterirdisch. Seit Jahrzehnten hat man eine deutsche Frauennationalmannschaft nicht so hilf- und kopflos gesehen. Wer also gedacht hatte, der Tiefpunkt sei nach einer schwachen Vorrunde erreicht, lag falsch. Frei nach Rudi Völler war die Partie gegen Dänemark ein noch tieferer Tiefpunkt. Selbst das geschenkte 1:0 gab keine Sicherheit. Im Gegenteil: Je länger das Spiel dauerte, desto nervöser wurden die Deutschen. Der Olympiasieger von 2016 war nicht wiederzuerkennen, das Aus folgerichtig. Technisch schwach, taktisch schwach, kämpferisch schwach. Trainerin Steffi Jones muss die richtigen Schlüsse ziehen. Sonst droht dem deutschen Frauenfußball eine sehr lange Durststrecke.

von Holger Schmidt

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