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Storch statt Förde

Einwurf Storch statt Förde

Fußballclubs brauchen Geld – und über Trikotverkäufe lässt sich einiges einnehmen. Logisch, dass es zu jeder Spielzeit ein neues Design geben muss, manchmal nur auf den zweiten Blick vom vorherigen zu unterscheiden. Bei Holstein Kiel ist das diesmal anders. Sollte es zumindest sein.

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Sie wollten kein „Trikot von der Stange“, stattdessen mal was ganz unorthodoxes. Also ließen die Verantwortlichen des Zweitliga-Aufsteigers eine Seekarte der Kieler Förde von 1900 – dem Gründungsjahr des Clubs – aufs Jersey drucken. In feinen Linien sind die Ausmaße der Förde, angrenzende Stadtteile und ein Seekompass zu erkennen. Kreativ. Und einmalig. Aber nicht vereinbar mit den Statuten der Deutschen Fußball-Liga. Weil die Karte nicht eingewebt, sondern aufgedruckt ist, sei sie „kein Designelement im Sinne der Spielkleidungsrichtlinie“, so die DFL. Schade.

Wenigstens Freundschaftsspiele dürfen die Kieler in Trikots mit Seekarte bestreiten. In Liga und Pokal werden die „Störche“ mit – passt auch – einem stilisierten Storch auf dem Hemd auflaufen.

Vielleicht bringt die Entscheidung der DFL dem Club monetär am Ende sogar was ein: Vorstellbar, dass sich so mancher Holstein-Fan dieses Jahr ein Trikot mehr kauft.

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Von Redakteur Stefan Weisbrod