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Einwurf Standesgemäßer Abschied
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19:18 13.05.2013
Von Heike Schmidt
Marburg

Einst machte ihn Ottmar Hitzfeld zu seinem „Aggressiv-Leader“ beim FC Bayern München. Verbal und auch körperlich haute der Niederländer dazwischen. Das war seine Spielweise. Beliebt wurde der Schwiegersohn von Dortmunds früherem Trainer Bert van Marwijk dadurch nicht, wenn man es nicht gerade mit seinem Verein hielt. Erfolgreich war er als Antreiber im Mittelfeld dennoch. Mit dem FC Barcelona gewann er im Jahr 2006 die Champions League, mit den Bayern war ihm dieser Triumph im Finale 2010 gegen Inter Mailand nicht vergönnt. Zweimal immerhin holte er mit München das Double bestehend aus Meisterschaft und DFB-Pokal. Jetzt zog Mark van Bommel einen Schlussstrich unter seine Karriere. Meisterschaft und Pokalsieg verpasste er mit dem PSV Eindhoven. Dafür war sein Abgang standesgemäß: Bei der 1:3-Niederlage gegen Twente Enschede musste van Bommel in der 70. Minute vorzeitig zum Duschen - wegen einer Gelb-Roten Karte.

von Holger Schmidt