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Stärkung statt Rücktritt

Einwurf Stärkung statt Rücktritt

Was wurde im Vorfeld der Sitzung des Exekutiv­komitees des Weltfußball-Verbandes nicht alles in Sachen Joseph Blatter spekuliert und gefordert.

Marburg. Von unabwendbarem Rücktritt des Präsidenten war im Zusammenhang mit diversen Korruptionsaffären die Rede, von lückenloser Aufklärung. Und dann dies: Ein Rücktritt des Schweizers war bei der Sitzung nicht einmal ein Thema. Auch der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger, der sich zuvor noch ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt hatte, ruderte mit einer fadenscheinigen Begründung kräftig zurück. Dass der Fifa-Kongress für Blatters Verbleib oder Rückzug zuständig ist, hätte man ja auch schon vorher wissen können. So endete der Tag gestern in Zürich so, wie man es schon vorher befürchten musste: Mit einem gestärkten Joseph Blatter und mit einer neuen Kommission, die bei ihrer Arbeit sicherlich viele Knüppel zwischen die Beine geworfen bekommt.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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