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Scheich matt!

Einwurf Scheich matt!

Wieder ist die Titelmission des Millionenensembles von der Seine früh beendet. 1:3 in Madrid, 1:2 zu Hause gegen Real – Paris Saint-Germain war diesmal weit davon entfernt, sich gegen einen ganz Großen des Fußballs durchzusetzen. Im Vorjahr, als nach einem 4:0 gegen den FC Barcelona das Rückspiel mit 1:6 verloren wurde, gab’s mit Schiedsrichter Deniz Aytekin wenigstens noch einen Sündenbock. Und diesmal?

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Echter Neustart?

Klar, Superstar Neymar hat gefehlt. Aber ob’s der Brasilianer tatsächlich gerissen hätte? Eher unwahrscheinlich. ­Zumal auch taktisch manches merkwürdig erschien: Trainer Unai Emery setzte im Mittelfeld auf drei eher defensiv eingestellte Spieler, dabei musste doch ein Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt werden. Vorn wurden Angel de Maria, Edinson Cavani und „Wunderkind“ Kylian Mbappé kaum eingesetzt. Emery kann sich schon mal auf Jobsuche machen.

Die reichen Besitzer, die ­Ölscheichs aus Katar, werden ihre nächsten Millioneneinkäufe für den Sommer planen. Oder etwa nicht? Manche französische Medien spekulieren, die Geldgeber könnten ihre Lust an PSG verlieren. ­Gebe aus Sicht echter Fußballfans sicherlich Schlimmeres. Was die spanische „Mundo Deportivo“ am Mittwoch titelte, würde prima dazu ­passen: Scheich matt!

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