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Sattgesehen am Tiki-Taka

EM-Einwurf Sattgesehen am Tiki-Taka

Eigentlich ist es schon erstaunlich. Da beherrscht die spanische Nationalmannschaft seit vier Jahren das Geschehen auf den Fußball-Plätzen der Welt, holt sich den EM-Titel 2008, den WM-Titel 2010 und kann am Sonntag in Kiew mit dem dritten Titelgewinn in Folge Historisches erreichen.

Marburg. Und auch auf Klubebene sind nicht nur Real Madrid oder der FC Barcelona (fast) das Maß aller Dinge. Und trotzdem, begeistern kann der spanische Fußball nicht mehr so wie noch vor ein paar Jahren. Man hat sich satt gesehen am Tiki-Taka-Fußball; an den Ballstafetten über unzählige Stationen vor, quer und zurück auf der Suche nach dem finalen Pass, der nur noch ganz selten kommt. Zumal die spanischen Ballmaschinen im Abschluss durchaus menschliche Nerven zeigen - wie in den 120 Minuten des Halbfinales gegen Portugal. Die Portugiesen haben gezeigt,wie man die spanischen Ballkünstler ärgern kann: Mit Pressing, Laufarbeit und Konzentration. Das wird die Spanier vor dem Finale nicht unbedingt beunruhigen. Dass es sie aber zumindest verunsichert, hat man am Mittwochabend gesehen.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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