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Phänomen Dortmund

Fußball-Kommentar Phänomen Dortmund

Borussia Dortmund ist ein Phänomen. Was, muss sich der Fußballfan fragen, kann dieser BVB eigentlich nicht?

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Gegen Bayern überzeugten die Schwarz-Gelben mit taktischer Reife, im Derby auf Schalke kämpften sie leidenschaftlich in einem offenen Schlagabtausch. Wenngleich der Sieg etwas glücklich war - der BVB ist nicht von ungefähr seit 25 Bundesliga-Partien ohne Niederlage.

Möglicherweise bahnt sich sogar ein Machtwechsel im deutschen Fußball an. Der Rekordmeister aus dem Freistaat kann jedenfalls nicht mehr von einem einmaligen Ausrutscher sprechen. Spätestens seit dem Dortmunder Derbysieg. Aber eigentlich schon nach der eigenen Niederlage gegen den BVB, der vierten in Serie. Der Boden ist jedenfalls bereitet für eine Dekade, in der die Liga wieder von einem Zweikampf geprägt wird. Statt Bayern gegen Borussia Mönchengladbach wie in den 1970er Jahren ist der Münchner Rivale nun eine andere Borussia.

Die Perspektiven für den Ruhrgebietsclub sind glänzend. Die Leistungsträger um Mittelfeldjuwel Mario Götze haben langfristige Verträge. Einzig um Shinji Kagawa und Kuba (bis 2013) muss sich der Verein bemühen. Doch selbst im Falle eines Abgangs - in Marco Reus steht ja schon der nächste Hoffnungsträger des deutschen Fußballs als Neuverpflichtung fest.

Bleibt noch die Antwort auf die Frage, was der BVB nicht kann. In dieser Saison war es Europa. In der Champions League schieden die Dortmunder enttäuschend früh in der Gruppenphase aus. Jetzt muss die junge Mannschaft zeigen, dass sie daraus gelernt hat. Dann gibt es das Phänomen Borussia Dortmund auch in der Königsklasse.

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