Volltextsuche über das Angebot:

30 ° / 9 ° heiter

Navigation:
Nur ein bisschen mehr Klarheit

Einwurf Nur ein bisschen mehr Klarheit

Der Videobeweis, eine endlose Geschichte? Die Diskussion über Sinn und Unsinn, über mehr Gerechtigkeit und weniger Emotionen wird aber nie enden. Wäre ja auch schade, wir Fußballfans hätten ein interessantes Thema weniger.

Voriger Artikel
Das schwere Los des Ersatztorwarts
Nächster Artikel
Herthaner werden

Zumindest etwas mehr Klarheit soll es in der Bundesliga nun geben. So hat etwa die moderne Technik Einzug gehalten. Während die TV-Sender es schon seit Jahren schaffen, recht genaue Abseitslinien virtuell auf die Fußballplätze zu malen, durften die Video-Assistenten bislang Pi mal Daumen schätzen, ob ein Spieler bei Ballabgabe im verbotenen Bereich stand oder nicht. Jetzt nicht mehr. Gute Sache. Von der WM bereits bekannt: Die Fernsehzuschauer sehen, was der Schiedsrichter auf dem Monitor auch zu sehen bekommt. Daumen hoch. Schade allerdings, dass die Fans im Stadion vorerst darauf verzichten müssen. Da gibt es noch Nachholbedarf.

Bei Schwarz-Weiß-Situationen – Ball im Tor? Spieler im Abseits? – sollte alles klar sein. Und doch: Fehlentscheidungen wird es auch mit einem noch so ausgereiften Videobeweis immer geben, subjektive jedenfalls. Wann ist ein Foul ein Foul? Und wenn der Schiedsrichter einen Elfmeter gegeben hat, obwohl es nur eine leichte Berührung gab: War es dann wirklich eine klare Fehlentscheidung? Da fällt die Antwort je nach Farbe des Fantrikots auch künftig ganz sicher unterschiedlich aus.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Von Redakteur Stefan Weisbrod