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Nicht zu beneiden

Einwurf Nicht zu beneiden

Vier Spieltage sind in der Bundesliga gerade einmal vorbei, da hat es schon den ersten Trainer erwischt. Andries Jonker muss gehen. Dem Niederländer wurde der schlechte Saisonstart zum Verhängnis - aber nicht nur das.

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Marburg. Jonker scheiterte auch an einer Sache, für die Manager Olaf Rebbe die Verantwortung trägt: die Kaderplanung. Die Mannschaft besteht aus vielen guten Fußballspielern. Allerdings passen die Spielertypen nicht zueinander. Yunus Malli ist ein herausragend talentierter Spielmacher - Daniel ­Didavi aber auch. Und dann wäre da ja auch noch Maximilian Arnold.Neben Mario Gomez, der unter Jonker aufblühte, stehen in Divock Origi, Landry Dimata und Kaylen Hinds drei weitere Mittelstürmer im Aufgebot. Gute Außenbahnspieler, die auf dieser ­Position auch wirklich zu Hause sind, sucht man ­vergeblich, sowohl offensiv als auch defensiv. Für diesen bunt zusammengewürfelten Haufen von Individualisten ein System zu finden, das passt, ist eine Herkulesaufgabe. Jonker ist daran gescheitert. Sein Nachfolger Martin Schmidt ist nicht zu beneiden.

von Holger Schmidt

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