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Letzte Patrone

Fußball-Bundesliga Letzte Patrone

Der 1. FC Kaiserslautern hat mit dem Trainerrauswurf die Reißleine gezogen. Helfen wird den Pfälzern das nicht.

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Grob unsportlich

Stefan Kuntz hätte gerne an Marco Kurz festgehalten. Das darf man ruhig glauben, schließlich schätzt Kaiserslauterns Vorstandschef die Arbeit seines (Ex-)Trainers. Aber Kuntz musste Kurz entlassen. Denn so sympathisch und charmant der Europameister von 1996 auch daherkommt - Kuntz ist mit allen Wassern gewaschen. Und der 49-Jährige weiß, dass auch seine Position geschwächt ist. Bei seinen Transfers in dieser Saison lag Kuntz daneben, auch wenn ihm aufgrund des strengen Sparkurses bei den Pfälzern finanziell die Hände gebunden sind. Die Abgänge von Srdjan Lakic und Ivo Ilicevic konnte der FCK jedenfalls nicht annähernd auffangen, Kuntz‘ Käufe wie etwa der Israeli Itay Shechter floppten. Der Trainerrauswurf war somit die letzte Patrone, die Kuntz blieb. Den Abstieg wird aber auch ein anderer Coach wahrscheinlich nicht verhindern können. Dafür fehlt es der Mannschaft einfach an Qualität.

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