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Einwurf Leider notwendig

Der DFB hat die Reißleine gezogen, Steffi Jones ist ihren Job los. Der Schritt ist richtig, er war notwendig – leider. Die Frankfurterin hat viel für den Fußball der Frauen getan, als Bundestrainerin ist sie aber eine Fehlbesetzung gewesen.

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Es war ein Experiment, die 111-fache Nationalspielerin nahezu ohne praktische Erfahrung auf die Trainerbank zu setzen. Sie war über viele Jahre das weibliche Gesicht des Fußballs, sie hat mit ihrer unaufgeregten Art ihre Aufgabe als Chefin des Organisationskomitees der Weltmeisterschaft 2011 hervorragend gemeistert. Es schien naheliegend, sie nach dem Abschied von Silvia Neid zur Cheftrainerin zu machen. Doch die Fußstapfen waren zu groß, der Versuch ist gescheitert. Zum einen, weil Jones das taktische Verständnis fehlte. Zum anderen, weil sich die Spielerinnen zunehmend von ihr entfremdeten. Fast logisch, dass Leistung und Ergebnisse nicht stimmen konnten.

Und nun? Horst Hrubeschs Auftrag ist zeitlich begrenzt. Martina Voss-Tecklenburg könnte ihm folgen. Die hat zwar nicht die Bekanntheit Jones‘, dafür aber Erfahrung und Referenzen: Die 50-Jährige arbeitet seit 2012 erfolgreich in der Schweiz und hat die „Nati“ vor drei Jahren erstmals zu einer WM geführt.

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Von Redakteur Stefan Weisbrod

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