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Kampflos

Einwurf Kampflos

Er gehe davon aus, dass der HSV mit Bernd Hollerbach „nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben wird“, sagte der ehemalige Hamburger Coach Felix Magath vor nicht einmal zwei Monaten. Es ist ein bisschen anders gekommen: Hollerbach hat nichts mehr mit dem Abstiegskampf des HSV zu tun. Wobei: Kämpft da überhaupt noch jemand um den Klassenerhalt?

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Nicht nur, dass die Hamburger mal wieder in München so richtig auf den Deckel bekommen haben – das war ja die vergangenen Jahre auch so, am Ende reichte es dennoch stets für den Klassenerhalt. Inzwischen jedoch scheinen Club und Mannschaft parallel zu zerfallen. Die Oberen, so weit selbst noch da, werfen die sportliche Führung raus, rufen mal wieder einen Neuanfang aus. Und die Spieler scheinen kurz davor zu stehen, sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen.

Warum die Leidenschaft gefehlt habe, müssten die gefragt werden, die „keine Lust hatten“, antwortete Sven Schipplock nach dem 0:6 bei den Bayern einem Kollegen vom NDR. Bei allem Frust: Fußball ist ein Teamsport – gewonnen wird gemeinsam, verloren auch. In Hamburg aber offenbar nicht mehr. Der Stürmer legte nach: „Keine Ahnung, was in manchen Köpfen so vorgeht.“ Oha!

Der Abstieg scheint kaum mehr zu vermeiden. Ein Horrorszenario für den HSV? Nein, eine große Chance zur Erneuerung – auf und abseits des Fußballplatzes.

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