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In positiver Erinnerung?

Einwurf In positiver Erinnerung?

Wie wird Niko Kovac den SGE-Fans in Erinnerung bleiben? Als derjenige, der die Frankfurter 2016 in scheinbar aussichtsloser Situation übernahm und noch zum Klassenerhalt führte? Bestimmt. Als derjenige, der vergangenes Jahr mit der Eintracht ins DFB-Pokal-Finale einzog? Auch. Oder aber vor allem als derjenige, der über Moral und Demut sprach, den schwindenden Wert von Vertragslaufzeiten angeprangerte, dann jedoch – so zumindest das Empfinden vieler Anhänger – all das ad absurdum geführt und mit Füßen getreten hat.

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Nein, Niko Kovac hat nicht gelogen. Er hat sich bei all den Aussagen zu seiner Zukunft sehr bewusst ausgedrückt, wohl – davon ist auszugehen – mit seiner Vertragsklausel, die ihm den Wechsel zu den Bayern erst ermöglicht, im Hinterkopf. Stichwort: „Stand jetzt“. Und doch muss er sich die Kritik gefallen lassen. Seine moralischen Ansprüche hängen ihm nun nach.

Manche Frankfurter Fans sind wütend, fast alle enttäuscht. Enttäuscht, weil sie gehofft hatten, dass der Kroate bei der Eintracht eine Ära prägen würde. Dazu wird es nicht kommen. Also, wie wird Niko Kovac den Anhängern in Erinnerung bleiben? Am liebsten als derjenige, der die SGE nicht nur ins Finale, sondern ein Jahr später zum Titel im DFB-Pokal geführt hat.

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Von Redakteur Stefan Weisbrod