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In der Sackgasse

Einwurf In der Sackgasse

Bis morgen Nacht wird wieder hektische Betriebsamkeit herrschen auf dem Transfermarkt. Dann nämlich endet die Wechselfrist. Wer noch Handlungsbedarf sieht, muss zwangsläufig noch tätig werden - wenn er nicht auf vertragslose "Ladenhüter" zurückgreifen oder auf den Winter warten will.

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Lehmann wäre ein großer Gewinn

Marburg. Der Hamburger SV war aufgrund des besorgniserregenden Saisonstarts besonders emsig und buhlt fieberhaft um Rafael van der Vaart. Die Bayern hatten andere Beweggründe und glauben in Javier Martínez den letzten Baustein verpflichtet zu haben, der sie an die nationale und internationale Spitze bringen soll.

Seltener ist es so, dass gestandene Spieler auf den letzten Drücker wechseln sollen. Michael Rensing ist so ein Fall. Der Torwart war neben Lukas Podolski in der Vorsaison der einzige erstligataugliche Spieler beim 1. FC Köln. Ohne Rensing wäre der Abstieg wohl weit früher besiegelt gewesen. Und dennoch wollten die Rheinländer den Keeper nicht mehr, obwohl er gerne geblieben wäre - zu teuer. Jetzt ist Rensing bei Bayer Leverkusen untergekommen. Als Ersatztorwart. Ein trauriges Schicksal für einen Mann, der einst als Nachfolger von „Titan“ Oliver Kahn beim FC Bayern aufgebaut werden sollte und an dem riesigen Druck scheiterte. Im Vorjahr endlich stellte Rensing sein großes Talent in der Bundesliga unter Beweis. Nun droht seine Karriere in der Sackgasse zu enden. Mit gerade einmal 28 Jahren.

von Holger Schmidt

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