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Immer traurig, immer wütend

Einwurf Immer traurig, immer wütend

Der Ärger der Slowenen ist schon ein Stück weit zu verstehen. Da treffen sie Sekunden vor Schluss zur 25:24-Führung gegen EM-Titelverteidiger Deutschland – und stehen am Ende doch mit nur einem Punkt da. Nie im Leben hätten die DHB-Handballer aus dem Spiel heraus noch ein Tor erzielt.

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Nun sind die Regeln aber, wie sie eben sind. Deshalb durfte Tobias Reichmann an die Siebenmeterlinie treten, deshalb gelang den selbsternannten „Bad Boys“ noch der Ausgleich. Die brachten damit einen anderen „bösen Buben“ so richtig auf die Palme: Der slowenische Trainer Veselin Vujovic, einst selbst ein Weltklasse-Handballer, bezeichnete die Entscheidung der Schiedsrichter als „Zirkus“ und stampfte erbost durch die Halle. Immerhin fand er seine Gelassenheit bald zurück.

„Are you sad or angry?“, wurde er von einem Journalisten gefragt. Antwort mit einem Lächeln: „Always.“ So traurig und so wütend die Slowenen sein mögen, eines sollten sie lieber sein lassen: die EM aus Protest zu verlassen. Darüber würde „ernsthaft nachgedacht“, teilte ein Sprecher am Dienstag mit. Das wäre dann nur eines: lächerlich.

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Von Redakteur Stefan Weisbrod