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Grob unsportlich

Einwurf Grob unsportlich

Hat Dortmunds Kevin Großkreutz den Ex-Schalker Gerald Asamoah rassistisch beleidigt? Diese Frage lässt sich derzeit nicht klären.

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Tragische Helden

Asamoahs Fürther Mitspieler Mergim Mavraj hat diese Behauptung in die Welt gesetzt, Großkreutz dementiert, Asamoah schweigt. Fest steht: Großkreutz ist nach dem Dortmunder Dusel-Sieg in letzter Minute der Verlängerung auf Asamoah zugerannt und hat mit beiden Fäusten gejubelt. Verboten ist das nicht. Damit hat Großkreutz Recht, der nie einen Hehl aus seiner Schalke-Antipathie macht und keine Gelegenheit auslässt, seine tiefe Abneigung gegenüber dem Revierrivalen kundzutun. Fest steht auch: Die Provokation von Großkreutz war grob unsportlich. Nicht nur Verlierer sollten Größe zeigen. Es gibt schließlich nichts Schlimmeres als schlechte Gewinner. Handeln sollte nun der BVB mit einer persönlichen Strafe. Und Bundestrainer Joachim Löw. Wer sich auf dem Fußballplatz so benimmt, hat in der Nationalmannschaft nichts verloren. Oder frei nach Großkreutz: Wer doofe Dinge tut, muss damit leben.

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