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Grandios gescheitert

Eishockey-WM Grandios gescheitert

Aufbruchstimmung wollte Jakob Kölliker vor der Eishockey-WM ausgemacht haben. Stattdessen ist der Schweizer Trainer der deutschen Nationalmannschaft grandios gescheitert und auf dem Boden der Tatsachen angekommen.

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Marburg. Anmaßend war Köllikers Absichtserklärung, sich spielerisch mit den großen Nationen messen zu wollen. Ebenso der Verzicht auf die Spieler von Meister Berlin, weil diese ja die Vorbereitung verpasst hatten.

Herausgesprungen sind Ergebnisse, die an Zeiten erinnern, als es noch die Sowjetunion gab und es schon ein Erfolg war, nicht zweistellig verloren zu haben. Insbesondere das 4:12-Debakel gegen Norwegen hat geschmerzt. Ein Gegner, mit dem man sich mindestens auf Augenhöhe wähnte. Kölliker ließ das Geschehen ebenso taten- und hilflos über sich ergehen wie sein Team.

Deutschland hat das Viertelfinale verpasst und - schlimmer noch - die direkte Olympia-Qualifikation. Ende des Monats läuft der Vertrag Köllikers aus. Der Deutsche Eishockey-Bund sollte allen Treueschwüren zum Trotz handeln und sich nach einem neuen Trainer umschauen. Die Nachfolge des charismatischen Weltstars Uwe Krupp anzutreten, war ein zu schweres Erbe für Kölliker.

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