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Einwurf Flagge zeigen

Die Hoffnung auf ein Umdenken bei den Radrennfahrern ist spätestens seit dem späten Dienstagabend wieder einmal verflogen.

Marburg. Nach dem Franzosen Di Gregorio steht jetzt der Luxemburger Fränk Schleck im Verdacht, sich unlauterer Mittel bei der Tour de France bedient zu haben. Nicht zum ersten Mal. Und die Reaktion fällt wie immer geradezu reflexartig aus. Abstreiten, die Öffnung der Doping-Probe beantragen und im Notfall mit einer Klage gegen unbekannt drohen. Das alles haben wir schon oft genug erlebt, um den Glauben an einen sauberen Radsport langsam aber sicher aufzugeben. Auf ein freiwilliges Umdenken zu hoffen, scheint ein frommer Wunsch zu bleiben. Aber, wenn es anders nicht geht, dann muss der Weltverband endlich einmal konsequent Flagge zeigen. Mit einer Zweijahres-Sperre bekommt man diesen Sport nicht Doping-frei. Wer einmal nachweislich erwischt wird, muss aus dem Sattel - und zwar auf Dauer.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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