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Ethik und Moral

Einwurf Ethik und Moral

Da hat der FSV Frankfurt bei der Sponsorenwahl auf das falsche Pferd - vielmehr: auf den falschen Flieger - gesetzt.

Marburg. Der Deal mit der Fluggesellschaft „Saudia“ war bereits in trockenen Tüchern. Allerdings geriet der Fußball-Zweitligist schnell massiv in die Kritik, weil die saudi-arabische Airline sich laut Medienberichten weigern soll, israelische Passagiere zu befördern. Selbst die DFL monierte einen Verstoß gegen die Grundsätze von Ethik und Moral. Der FSV Frankfurt handelte schnell, löste den Vertrag mit „Saudia“ auf und verzichtet auf die Gelder eines zweifelhaften Unternehmens. Gut so! Noch besser: Der FSV vereinbarte eine Partnerschaft mit dem jüdi­schen Kreisoberligisten TuS Makkabi Frankfurt, der den Sponsorendeal als „Schlag ins Gesicht“ bewertet hatte. Am besten aber wäre es, wenn die DFL auch bei anderen Vereinen genauer hingucken und die Grundsätze von Ethik und Moral hinterfragen würde. Wiesenhof, Gazprom oder Netto sind jeder auf seine Weise auch nicht gerade einwandfreie Werbepartner.

von Holger Schmidt

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