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Ein weinerlicher Abgesang

Einwurf Ein weinerlicher Abgesang

Das hätte besser geregelt werden können. In Mesut Özil schmeißt ein durchaus verdienter Nationalspieler die Brocken hin. Nachdem er sich nach der Foto-Posse mit dem türkischen Staatspräsidenten wochenlang in Schweigen gehüllt hat, keult er nun mit einer Verbalinjurie in alle Richtungen. Weniger wäre mehr gewesen.

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Özil war schlecht beraten, sich erst jetzt und in dieser Form zu äußern. Nun wird schmutzige Wäsche gewaschen und vielleicht auch mit Unterlassungsklagen gedroht. Wer sich mit autoritären Despoten einlässt und sich stolz mit ihnen präsentiert, muss mit Protesten rechnen und kann sich nicht damit herausreden, ein politisches Statement sei nicht beabsichtigt gewesen. Wie naiv muss man sein?

Der DFB und seine Verantwortlichen hätten früher und deutlicher reagieren müssen. Schweigen ist nicht immer Gold.

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Von Redakteur Bodo Ganswindt