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Ein Wolf für Deutschland!

Einwurf Ein Wolf für Deutschland!

Einst ist Wolfgang Wolf Coach in Wolfsburg gewesen, um die Jahrhundertwende war das. Die VfL-Profis schlugen ihr Wintertrainingslager Jahr für Jahr an der portugiesischen Algarve auf, im Vale do Lobo, dem „Tal des Wolfes“. Na klar. Aber diese Zeiten sind vorbei. Heute heißt der Übungsleiter Martin Schmidt, vorbereitet hat sich das Team im spanischen Marbella – und ein Wolf führt den Wolfsburger Gegner zum Sieg.

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Frankfurts Marius Wolf bereitete die Tore von Sébastien Haller und Timothy Chandler direkt vor, den Treffer von Luka Jovic zum 3:1-Endstand leitete er mit einem Freistoß ein. Der 22-Jährige, in der Hinrunde der Vorsaison vom damaligen Zweitligisten Hannover 96 ins Regionalliga-Team abgeschoben, hat sich bei der Eintracht zum Leistungsträger entwickelt – Beleg sind seine bereits drei Tore und fünf Assists in dieser Spielzeit.

Dabei schien es vor allem einen Grund zu haben, als ihn die SGE vor einem Jahr holte: Die Frankfurter brauchten einen zwölften Deutschen im Kader, so viele müssen es mindestens sein. Niko Kovac hielt schon damals dagegen: „Wichtig ist, dass man gewisse Sachen sieht, dann kann man sich mit Phantasie etwas ausmalen für die Zukunft.“ Der Eintracht-Trainer hat einfach Ahnung. Und die Fähigkeit, junge Spieler besser zu machen. Wie gut, das könnte er ja vielleicht auch mal Joachim Löw erzählen.

Marius Wolf hat eine große Zukunft vor sich. Eines sollte er aber nie, wirklich nie tun: nach Wolfsburg wechseln.

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