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Der Nächste bitte: Als dritter Trainer in dieser Saison und fünfter Coach in den vergangenen zwei Jahren soll es jetzt also Marco Kurz beim Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim richten.

Marburg. Keine leichte Aufgabe für den Coach, der vor rund neun Monaten beim späteren Absteiger 1. FC Kaiserslautern gehen musste. Immerhin: Aus seiner Zeit in der Pfalz kennt Kurz den Druck im Tabellenkeller, mit Hoffenheims Manager Andreas Müller hat Kurz selbst noch auf dem Platz gestanden. Ob das aber reicht, im Badischen für die Wende zu sorgen, ist bei sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer zumindest fraglich. Genauso fraglich, wie das mittelfristige Ziel der TSG, endlich Kontinuität in der Trainerbesetzung hinzubekommen. Babbels Nachfolger Frank Kramer wurde auch schon als „Heilsbringer“ gefeiert, und musste nach nur zwei Spielen wieder zurück ins zweite Glied. Mäzen Dietmar Hopp hat viel Geld, aber wenig Geduld. Das kann auch Marco Kurz ganz schnell zu spüren bekommen, wenn die erhoffte Wende ausbleibt.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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