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Der Beste des Rests

Einwurf Der Beste des Rests

Die Tischtennis-Welt lässt sich sehr einfach unterteilen: Da gibt es China, dann kommt lange nichts, dann der Rest der Welt. Und jetzt neben Timo Boll auch Dimitrij Ovtcharov.

Marburg. Fünf der besten sechs Spieler kommen aus China, irgendwie hat sich noch ein Japaner auf den fünften Platz der Weltrangliste gemogelt. Dass es für die Chinesen beim olympischen Wettbewerb nur zwei Einzelmedaillen bei den Männern gegeben hat, liegt einzig und allein am Modus - es waren schlicht und einfach nur zwei Starter pro Nation zugelassen.

Die Tischtennis-Fachwelt hätte Timo Boll wohl am ehesten zugetraut, in die fernöstliche Phalanx einzubrechen. Das hatte der für Düsseldorf spielende Hesse schließlich schon des Öfteren geschafft. Nach dem Ausscheiden Bolls schien der Traum von der zweiten olympischen Einzel-Medaille nach Jörg Roßkopf geplatzt.

Doch dann trat Dimitrij Ovtcharov auf den Plan. Sensationell, wie nervenstark „Dima“ gegen den „Quasi-Chinesen“ Chuang Chih-Yuan aus Taiwan aufgetreten ist und seinen Gegner niedergekämpft hat! Die Bronzemedaille glänzt golden. Ovtcharov darf sich als bester des Rests der Welt fühlen.

von Holger Schmidt

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