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Der Beste aller Zeiten

Einwurf Der Beste aller Zeiten

Bald 31 und kein bisschen müde: Wer Roger Federer abgeschrieben hatte, muss seine Meinung nach dessen glanzvollem Wimbledon-Sieg revidieren. Der Schweizer ist fit - und will es in den nächsten Jahren bleiben.

Marburg. Roger Federer wird in knapp einem Monat 31 Jahre alt. Ein biblisches Alter für Tennisprofis. Auch schien er seinen Zenit überschritten zu haben, nachdem er zwischen 2004 und 2008 die Szene nach Belieben dominierte. Doch spätestens mit seinem siebten Triumph in Wimbledon hat sich Federer eindrucksvoll zurückgemeldet und gezeigt, dass die junge Konkurrenz kein bisschen nachgeben darf. Sobald die vermeintlichen Platzhirsche Novak Djokovic und Rafael Nadal auch nur etwas schwächeln, ist der elegante Allrounder zur Stelle.

Roger Federer ist wieder die Nummer eins der Welt, es ist seine 268. Woche an der Spitze. Sein Idol Pete Sampras hat er nun auch in diesem Punkte eingeholt, mit (bisher) 17 Grand-Slam-Titeln dürfte er zudem einen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt haben.

Satt ist Federer damit noch nicht. Er will Gold in London. Und selbst im Triumphfall setzt er sich das Ziel, bis 2016 weiter zu machen. Keine guten Aussichten für Djokovic, Nadal, Murray, Tsonga und Co. Denn Federer wird nicht nur nett mitspielen wollen. Schlechte Nachrichten also für seine Konkurrenz. Gute Nachrichten aber für die Fans, dass ihnen der Beste aller Zeiten in der vielleicht besten Tennisära aller Zeiten noch lange erhalten bleibt.

von Holger Schmidt

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