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Bayrisches Anspruchsdenken

Fußball Bayrisches Anspruchsdenken

Die Deutsche Meisterschaft ist weg, der DFB-Pokal zählt für den FC Bayern München als Trostpflaster eigentlich nicht. Jetzt muss das Finale in der Champions League her.

Marburg. Ein Weiterkommen gegen Real hat höchste Priorität für den FC Bayern. Dafür schonte Trainer Heynckes gegen Mainz einige Stammkräfte und nahm das fade 0:0 in Kauf. Madrid mit den Offensivkünstlern Özil und Cristiano Ronaldo ist in dieser Saison jedoch ein deutlich stärkerer Gegner als in den Jahren zuvor. Auch dank Khedira und Sahin, die die Defensive der „Königlichen“ stabilisieren.

Dennoch ist das Ziel klar: München will nach München. Wenn am 19. Mai um 20.45 Uhr das Endspiel in der heimischen Arena angepfiffen wird, hat der FC Bayern den Anspruch auf dem Rasen zu stehen. Das allein könnte diese Saison retten, die für den deutschen Rekordmeister nach der Niederlage im nationalen Titelrennen ­eigentlich eine verkorkste ist. Auch das mögliche Trostpflaster DFB-Pokal kann daran nichts ändern. So ist eben das Anspruchsdenken in der bayerischen Landeshauptstadt.

von Holger Schmidt

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