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Schafft’s Don Jupp noch einmal? Vieles deutet vor dem Spiel gegen Freiburg darauf hin. Selbstbewusst und angriffslustig gibt sich der deutsche Rekordmeister. Fast wie in alten Zeiten.

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Auch die Herangehensweise von Heynckes passt dazu: Der Trainer macht einfach alles so wie in seiner Triple-Saison 2012/13. Neuer und Ribéry sind verletzt. Ansonsten wird er auf die Spieler setzen, die er von damals kennt. So dürfte der 72-Jährige mit Boateng und Alaba in der Abwehr, mit Javi Martínez in der Zentrale, mit Müller als Freigeist und mit Robben auf dem Flügel an alte Zeiten anknüpfen wollen. Und Hummels ist gegenüber Dante ebenso wenig eine Verschlechterung wie Lewandowski gegenüber Mandzukic. Das dürfte also klappen, und vermutlich werden die Freiburger Münchens Antwort auf die Mini-Krise in Form vieler Gegentore zu spüren bekommen.

Nur: Wie die Namen zeigen, ist nicht nur der Trainer, sondern auch der Kader in die Jahre gekommen. Mit der wenig fantasievollen Lösung Heynckes haben sich die Bayern lediglich Zeit erkauft und das Angehen der Probleme um eine Saison aufgeschoben. Gelingt dann der Umbruch nicht, droht der deutsche Branchenführer international den Anschluss zu verlieren.

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